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Medizinische Bedeutung

Der Speichel der Bettwanze ruft bei den meisten Menschen für länger als eine Woche sehr starken Juckreiz hervor. Wegen anästhetisierender Wirkstoffe im Speichel wird der Stich aber nicht sofort bemerkt. Bei empfindlicheren Menschen kann es sogar zu großflächigen Hautentzündungen, Unbehagen und Sehstörungen kommen. Wanzen werden nur selten und nur bei gezielter Suche entdeckt; jedoch herrscht in von Wanzen stark befallenen Zimmern oftmals ein charakteristischer, süßlicher Geruch (Wanzengeruch, ähnlich wie Koriander).

Juckende Hautstellen nach Bettwanzenbiss

Mann kratzt sich am Fuss

Insgesamt wurden schon 28 verschiedene Krankheitserreger in den Bettwanzen nachgewiesen, unter anderem auch das Hepatitis-B-, das Hepatitis-C- und das HI-Virus. Insbesondere gelten Wanzen als Überträger des Q-Fiebers. Für eine Übertragung von Hepatitis B, Hepatitis C und HIV fehlen jedoch wissenschaftliche Belege. Eine Infektion, insbesondere mit Hepatitis B, ist allerdings nicht auszuschließen. Da sich das Hepatitis-B-Virus jedoch nicht in der Wanze vermehrt, könnte es nur auf mechanischem Wege weitergegeben werden.

Infobox:

Übertragen Bettwanzen Krankheiten? Haben die Bettwanzen Krankheiten im „Gepäck“?
Die Antworten auf diese Fragen wurden bisher konträr diskutiert. Bislang konnte man sich damit trösten wenn man von Bettwanzen heimgesucht wurde, dass nur allergische Reaktionen ausgelöst wurden; Krankheiten übertragen die Bettwanzen dabei nicht. Das soll jetzt aber ein Irrtum sein. Bettwanzen beißen in die menschliche Haut und saugen dann Blut. Danach hinterlassen sie Entzündungen und juckende Quaddeln, die man schwer wieder los wird. Bettwanzen galten lange Zeit nur als lästig: Der Forscher und Epidemiologe Dr. Levy von der Universität Pennsylvania widerlegte diese Lehrmeinung jetzt aber.

Kontakt: Dr. Michael Z. Levy, Associate Professor of Epidemiology in Biostatistics and Epidemiology, Department: Biostatistics and Epidemiology

Er wies einen Erreger nach, den Bettwanzen tatsächlich übertragen können: Trypanosoma cruzi Bettwanzen können diesen Erreger, Trypanosoma cruzi, übertragen, es ist der Erreger der südamerikanischen Chagas-Krankheit. Man darf Bettwanzen nicht länger nur als lästige „Quälgeister“ ansehen, sondern sie sind vermutlich gefährlicher als wir bisher dachten und jetzt vielleicht sogar ein Gesundheitsproblem. Chagas tritt überwiegend in Südamerika auf, doch man auch in den USA die Krankheit schon gefunden. In Peru beispielsweise sind vor ein paar Jahren Bettwanzenstämme aufgetaucht, die immer schwieriger zu bekämpfen waren. Der Grund: Sie waren gegen die gängigen Insektizide still und heimlich resistent geworden. Schlimmer noch: Dr. Levy vermutet, dass Bettwanzen noch mehr Krankheiten übertragen können als man bisher angenommen und nachgewiesen hat. Es gibt unendlich viele Viren, Bakterien und Parasiten, die Menschen krank machen können und welche dabei von Bettwanzen übertragen werden könnten. Dies muss noch genauer erforscht werden. Dann kann man wirklich erst die Gefahren abschätzen.

Drei Übertragungswege sind denkbar: Töten der Tiere durch Zerquetschen mit der Hand, Kontakt mit den tierischen Ausscheidungen und Unterbrechung des Saugvorganges, bei der halbverdautes Material wieder herausgewürgt werden kann. Je länger Bettwanzenopfer den Bettwanzenstichen ausgesetzt sind, desto häufiger führt dies zur Desensibilisierung. Desensibilisierung bedeutet, dass bei Menschen, die länger in verwanzten Räumen leben, die Befallssymptome tendenziell zurückgehen.

Erreger

CHAGAS Disease