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Hermetische Zeltabdichtung hindert Bettwanzen an der Flucht
Bettwanzen-Bekämpfung ohne chemische Rückstände
Unser Anwendungsverfahren tötet Bettwanzen in der kleinsten Ritze
Wir beseitigen den Bettwanzenbefall zu 100%

Gaseinsatz

Bettwanzen warten auf „frisches Blut“. Sie warten auf die Übernachtungsgäste. Werden die Nachtgäste gebissen, kommt es oft zu Hautreaktionen und -entzündungen. Die Hüttenbetreiber von Alphütten werden dann „unverschuldet“ oft für Bettwanzen-Bisse der Berghütten-Gäste verantwortlich gemacht.

Mangelnde Hygiene ist meist kein Grund für Bettwanzen-Befall:
Bettwanzen haben überhaupt nichts mit mangelnder Hygiene oder Unsauberkeit zu tun. Bettwanzen kann man sich unbemerkt einfangen, wenn man gebrauchte Möbel oder Second-Hand-Kleidung kauft. Man kann Bettwanzen aus einem Berghüttenlager, Jugendherberge oder Hotelbett mitbringen. Bettwanzen sind Hungerkünstler, ja regelrechte „Insektenfakire“. Sie überleben auch ohne Nahrung problemlos oft ein halbes Jahr bis hin zu 40 Wochen. Schon ein einziges Insekt kann eine Bettwanzen-Plage auslösen.

Eiablage einer Bettwanze

Eiablage

Hygiene-Missstand

Hygiene-Missstand

Wird ein befruchtetes Bettwanzen-Weibchen im Koffer aus dem Hotel aus Asien mitgebracht, hat man nach 14 Tagen den Bettwanzen-Nachwuchs (Nymphen) im Bett. Und dabei bleibt es nicht: Jetzt beginnt die Show erst richtig. Weibliche Bettwanzen legen in ihrem einjährigen Dasein sogar manchmal bis zu 300 Eier. Eine Kaskade wird ausgelöst. Wird gegen die Bettwanzen-Plage nichts unternommen, dann baut sich tatsächlich ein hygienisches Problem auf.

Mit mangelnder Hygiene hat der Wanzenbefall meist aber nichts zu tun. Viele Hüttenbetreiber in den österreichischen, deutschen, südtiroler und schweizerischen Alpen sind verzweifelt. Viele angewandte Bekämpfungsmethoden, wie Insektizid-Vernebelungen, Besprühungen, Hitze- und Kältebehandlungen etc., führen meist nicht zum Erfolg und nicht zur Befallseliminierung. Die Hüttenwirte sind ratlos.

Illustration ineffektive Bekämpfungsmethoden

Insektizid-Besprühungen und Imprägnierungen, Bestäubungen, Vernebelungen und Hitzebehandlungen mit Wärme, all das hatte also nur mäßigen Bekämpfungserfolg. Aber warum?

Bettwanzen sind wahre Versteckkünstler. Sie entziehen sich diesen Methoden. Flüssige Insektizide, Stäube und insektizide Nebel dringen nicht in alle Bettwanzenverstecke vor, da die „Staub- oder Nebelteilchen“ zu groß sind. Hitze wirkt in Ritzen und Fugen von Aussenwänden nur ungenügend ein, da ein kalter Gegenstrom von Außenluft auftritt.

Anders Gase! Warum? Die Gasteichen sind so winzig bzw. haben einen so kleinen Partikeldurchmesser, dass sie in jede Ritze, Fuge (=„Bettwanzenverstecke“) eindringen und sogar zur Gas-Diffusion fähig sind. Wird über die Berghütte auch noch ein gasdichtes Zelt gezogen, können die Bettwanzen sowohl nicht flüchten als auch sich nicht in geschützte Refugien zurückziehen. Das Begasungsmittel lässt sie nicht entkommen. Ein Blick auf die nachfolgende Graphik zeigt diesen Sachverhalt eindrucksvoll:

Gasmoleküle sind unschlagbar wenn es um das „Eindringvermögen“ geht! Sie durchdringen alle üblichen Baumaterialien, wie Ständerwände, Gipskartonagen, Deckenpanele, Wandverkleidungen etc. Gase sind einfach eben „unschlagbar“!

Gasmoleküle von Begasungsmitteln (wie Sulfuryldifluorid) dringen einzigartig bis zu den Bettwanzenverstecken und Eigelegen vor!

Diagramm Eindringvermögen Gasmoleküle

Quelle: http://www.unifil.ch ergänzt durch www.binker.eu

INFOBOX zu den Bekämpfungsmethoden: Aber nicht alle führen zum Erfolg!

Besonders schwierig ist eine vollständige Bettwanzenbekämpfung zu erreichen. Bei Hitzebehand-lungen erfühlen die Bettwanzen die Wärme, sie können sie spüren und flüchten in kältere Bereiche und sichern sich so ihr Überleben.

Bettwanzen lauern auf Beute

Bettwanzennest

Bettwanzen flüchten vor der Hitze und sammeln sich bei Hitzebehandlungen an kalten Punkten um zu überleben. 

Kältere Bereiche sind z.B. Ritzen und Fugen an Außenwänden, wo von außen kalte Luft anströmt. Die Hitze im Gebäudeinneren oder im Raum reicht dann nicht aus, um die Bettwanzen in diesen Refugien vollständig zu erfassen und letztendlich abzutöten.

Tabelle Länge der Hitzeeinwirkung

Mobile Warmluftöfen

Das Besprühen mit Insektiziden von Wänden und Wohnungseinrichtungen führt zur Chemikalienbelastung des Gebäudes und die Teilchengrößen des Sprühnebels sind zu groß, um das Insektizid bis zu allen Bettwanzenverstecken voranzutreiben.

Sprühen eines Insektizides

Illustration STOP Insects

Viele Bettwanzen überleben und sind dann auch noch im Laufe der Zeit resistent gegen den insektiziden Wirkstoff, vor allem dann wenn es öfters zu Fehlanwendungen kommt (Resitenzbildung). Da Bettwanzen sehr kälteresistent sind, nützt auch eine längere Abkühlung der Räume oder Gebäude wenig. Bettwanzen können ihren Kreislauf bei Kälte auf „reduziert“ herunterfahren! Eine geniale Überlebensstrategie.

Berghütte in den Alpen

Zeltbegaste Alpenhütte

Wir haben deshalb ein Verfahren entwickelt, bei dem die Bettwanzen vollständig im Gebäude und in allen Ritzen und Fugen absterben. Die Bettwanzen können nicht flüchten, da sie unter einer gas-dichten Zeltplane -über das Befallsgebäude aufgebracht- und durch das anschließend eingeleitete Begasungsmittel Sulfuryldifluorid absterben. Wir haben schon viele Gebäude, insbesondere Berghütten, Alpenhütten und Chalets in Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz vollständig von Bettwanzen befreit. So zuletzt z.B. in der Falkenhütte und in der Vorderkaiserfeldenhütte (Österreich). Bei Bettwanzenproblemen können Sie uns gerne kontaktieren. Wir wissen von was wir sprechen!